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Annie Taylor – Where The Grass Is Greener

Obwohl das Lied so unbeschwert klingt, wird ein ziemlich ernstes Thema behandelt: Wie man mit drastischen Veränderungen im Leben umgeht und lernt, solche Umstände zu akzeptieren. Der sensible Gesang in den ersten beiden Versen wird durch den starken Refrain ergänzt und man nimmt es der Sängerin Gini Jungi ab, dass sie nicht mehr geblendet werden muss. «Ich habe meinen Ausweg gefunden und komme nicht runter.» Jungis packende Gesangsdarbietung wird von angenehmen Gitarrenriffs begleitet, die mit subtilen Verzerrungen und einer treibenden Rhythmus- und Basssektion gespickt sind. Es ist kein Zufall, dass das Quartett beschlossen hat, mit einem kalifornischen Videografen für die Visualisierung des Songs zusammenzuarbeiten.

2016 gegründet, besteht die Band neben der charismatischen Lead-Sängerin und Gitarristin Gini Jungi aus dem Bassisten Michael Mutter, dem Gitarristen Tobias Arn und dem Schlagzeuger Jan Winkler. 2017 veröffentlichten sie zwei Singles und tourten durch Italien, Frankreich und die Schweiz. Zwei Jahre später folgte die EP «Not Yours!» sowie Auftritte mit Bands, die allesamt als Referenzen zur Einordnung des Sounds dienen: L.A.WITCH, Sunflower Bean, Sugar Candy Mountain, FEWS. Wem diese Bands kein Begriff sind, darf die Energie von Courtney Love’s Hole und die Lässigkeit von Warpaint im Geiste vermengen.

Reichlich amerikanischer Einfluss also! Doch Annie Taylor sind ebenso in der heimischen Szene verankert: Ihr Debüt-Album, welches in diesem Sommer auf dem Zürcher Label Taxi Gauche Records erscheinen ist, haben sie mit David Langhard aufgenommen, welcher auch als Produzent für Klaus Johann Grobe tätig ist. Lobschreiben zum tollen Artwork dürfen derweil an Dominic Foster gesendet werden, der nach der EP nun auch das Album gestaltet hat und für seine Arbeit für The Coral bekannt ist.


Wir stellen wöchentlich neue Songs von Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz vor, die der Musikredaktion aufgefallen sind. Dabei liegt uns nicht nur die Förderung von bekannten Bands oder Interpreten am Herzen, sondern auch die Musik von noch unbekannten Musikerinnen und Musiker. Dabei setzen wir vorwiegend auf Mundart-Pop und -Rock und auf Mainstream. Weiter Schweizer Hits die auf Spitalradio LuZ gespielt werden, finden Sie HIER!

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