Zoë Më – Jamais Été (Cool)

KW 18 | 27. April - 3. Mai 2026
Foto: Zoë Më (Pressefoto)

Zoë Më meldet sich mit «Jamais Été (Cool)» zurück und zeigt erneut, warum sie zu den spannendsten jungen Stimmen der Schweiz zählt. Die Single erschien am 24. April 2026 und verbindet sonnige Pop-Leichtigkeit mit jener poetischen Melancholie, die ihren Stil prägt. Der Titel bedeutet übersetzt «Nie cool gewesen» und funktioniert als charmantes Bekenntnis zur eigenen Unangepasstheit: Man muss nicht perfekt, lässig oder makellos sein, um bei sich selbst anzukommen.

Musikalisch bewegt sich «Jamais Été (Cool)» zwischen französisch geprägtem Pop, Chanson-Farbe und moderner Produktion. Zoë Më macht daraus keinen grossen dramatischen Ausbruch, sondern einen leichten, warmen Song über Selbstakzeptanz, Loslassen und die Freiheit, nicht ständig einem Ideal entsprechen zu müssen. Eine Social-Media-Ankündigung fasst die Haltung des Songs treffend zusammen: «You don’t have to be cool. You just have to be you.»

Zoë Më, mit bürgerlichem Namen Zoë Anina Kressler, wurde am 6. Oktober 2000 in Basel geboren. Sie lebte als Kind zeitweise in Deutschland und zog 2009 mit ihrer Familie nach Freiburg im Üechtland. Schon mit zehn Jahren begann sie, eigene Songs zu schreiben. Ihre musikalische Identität ist stark zweisprachig geprägt: Sie singt auf Deutsch und Französisch und verbindet Pop mit Chanson, Poesie und einer sehr persönlichen Erzählweise.

Ein wichtiger Meilenstein war ihr Debütalbum «Momoko», das 2020 erschien. Später machte sie mit Veröffentlichungen wie «Dorienne Gris», «Liste des Interdits», «Million de Mois», «Durch die Nacht» und «Voyage» weiter auf sich aufmerksam. 2024 wurde sie sowohl als «SRF 3 Best Talent» als auch als «RTS Artiste Radar» ausgezeichnet; Auftritte am Montreux Jazz Festival und bei Luzern Live stärkten ihren Ruf als eigenständige Schweizer Popkünstlerin.

International rückte Zoë Më 2025 in den Fokus, als sie die Schweiz beim Eurovision Song Contest in ihrer Geburtsstadt Basel mit «Voyage» vertrat. Sie erreichte im Finale den 10. Platz mit 214 Punkten und präsentierte einem grossen Publikum ihre besondere Mischung aus sprachlicher Eleganz, emotionaler Zurückhaltung und moderner Popästhetik.

Mit «Jamais Été (Cool)» knüpft Zoë Më an diese Entwicklung an, wirkt dabei aber spielerischer und unbeschwerter. Der Song ist ein kleines Plädoyer dafür, sich nicht verbiegen zu müssen: nicht cooler, lauter oder perfekter zu erscheinen, sondern die eigene Eigenart als Stärke zu begreifen. Damit bleibt Zoë Më ihrer künstlerischen Linie treu und öffnet zugleich ein neues, helleres Kapitel nach dem grossen ESC-Moment.


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