Zoë Më – Hamsterrad Tristesse

KW 48 | 24. November - 30. November 2025
Foto: Zoë Më (Pressefoto Warner Music 2025)

Mit ihrer neuen EP «Loup Garou» öffnet Zoë Më ein musikalisches Tagebuch voller Gegensätze – zart und stark, hell und dunkel, deutsch und französisch. Ihr unverwechselbarer Stil aus modernem Deutschpop, poetischen Chanson-Elementen und ihrer markant warmen Stimme, die Stärke und Zerbrechlichkeit zugleich trägt, berührt dort, wo Worte oft enden: im Gefühl.

«Ein Loup Garou – ein Werwolf – hat zwei Gesichter. Das beschreibt gut die Doppel-Dualität meiner Musik», sagt Zoë Më. «Deutsch vs. französisch, Chanson vs. Pop: beide Seiten werden auf dieser EP gezeigt.» Genau diese Dualität prägt die sechs Songs der EP – vom ESC-Hit «Voyage» über «Clair de Lune», den intimen Track «Million de Mois» und die empowernde Hymne «Durch die Nacht» bis hin zum kraftvollen Fokussong «Hamsterrad Tristesse» und dem titelgebenden Stück «Loup Garou». Thematisch geht es um Mut, Empathie und Menschlichkeit, aber auch um Licht und Schatten, die sich gegenseitig bedingen.

Ihr Künstlername trägt bereits eine Bedeutungsschwere in sich: «Zoë» bedeutet auf Griechisch «Leben», «Më» heisst auf Japanisch «Auge» – und genau das prägt ihr Songwriting. Ihre Musik beobachtet das Leben präzise und verwandelt persönliche Eindrücke in poetische Bilder. «Voyage» nennt sie ihren «Kindness-Song»: eine Einladung, Menschen wie Blumen zu sehen – und zu erkennen, dass Fürsorge alles zum Erblühen bringt.

Doch die EP kennt nicht nur sanfte Töne. In «Clair de Lune» fängt Zoë Më das Gefühl einer Generation ein, der es «eigentlich nie gut geht, aber auch nicht schlecht genug». «Million de Mois» widmet sie einem verstorbenen Freund – ein stiller, berührender Abschied voller Wärme. «Durch die Nacht» wiederum beschreibt den Mut von Frauen, die trotz Angst ihren Weg gehen, inspiriert von einer Joggerin, die Zoë einst spätabends in Berlin beobachtete.

Musikalisch entsteht eine faszinierende Mischung aus Berlin und Paris – ein Klangraum zwischen Beats, Pop, Streicherarrangements und Chanson. «Ich wohne in Fribourg, genau auf dem Röstigraben», erzählt Zoë Më. «Auch meine Musik klingt so: ein bisschen Berlin, ein bisschen Paris. Wieder zwei Gesichter. Loup Garou eben.» Der Fokustrack «Hamsterrad Tristesse» erzählt vom Gefühl, im Kreis zu rennen, bevor Zoë Më die Musik als ihren eigenen Ausweg fand. «Ich habe mich lange gefangen gefühlt. Heute weiss ich, dass es immer Wege raus gibt – auch wenn sie Zeit brauchen.»

Zoë Më, 2000 in Basel geboren, verbrachte ihre frühe Kindheit teilweise in der Nähe von Heidelberg, bevor ihre Familie 2009 in die Schweiz zurückkehrte. Heute lebt sie im zweisprachigen Kanton Fribourg. Sie schreibt Songs, seit sie zehn ist, und liebt Chanson und Poesiepop. Deutsch und Französisch singt sie nicht nur, sie hat sich beide Sprachen in ihrem künstlerischen Kontext selbst erschlossen – aus Neugier, Leidenschaft und enormem Sprachgefühl.

Bevor sie sich ganz der Musik widmete, war Zoë Më Leistungssportlerin und stand als Mitglied der Schweizer Juniorinnen-Nationalmannschaft auf internationalen Volleyballfeldern. Diese körperliche Präsenz spürt man bis heute auf der Bühne: gross, wach, geerdet. Mit ihrer EP «Dorienne Gris» wurde sie 2024 sowohl «SRF 3 Best Talent» als auch «RTS Artiste Radar» – ein einmaliger Doppelerfolg. Live überzeugte sie beim Montreux Jazz Festival, der Baloise Session und als Support von Mine.

Mit dem Release von «Loup Garou» beginnt für Zoë Më nun ein neues Kapitel: ihre Tour durch die Schweiz und Deutschland. Intime Clubshows, besondere Begegnungen, Momente echter Nähe. «Ich freue mich unglaublich darauf, die EP live zu spielen», sagt sie. «Diese Tour ist für mich wie ein Zuhause auf Zeit – ehrlich, nah und voller Gefühl.»

Tour 2025 / 2026

21.11.25: Industrie36 (Rorschach)

22.11.25: Albani Music Club (Winterthur)

23.11.25: Werkstatt (Chur)

27.11.25: Le Nouveau Monde (Fribourg)

29.11.25: Arena (supporting Louane) (Genève)

19.02.26: L’Olympia (supporting Stephan Eicher) (Paris, FR)

20.02.26: L’Olympia (supporting Stephan Eicher) (Paris, FR)

21.02.26: L’Olympia (supporting Stephan Eicher) (Paris, FR)

18.03.26: Mikropol (Berlin, DE)

26.03.26: Kaufleuten (Zürich)

27.03.26: Bierhübeli (Bern)


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