Summen, stechen, jucken: So bleiben Mücken auf Abstand

Mückenstiche vermeiden: So schützen Sie sich und Ihre Familie
Bild: Mückenspray beim Zeltausflug (Symbolbild)

Juckfrei durch den Sommer: So schützen Sie sich vor Mückenstichen

Sommer, Ferien, laue Abende – und plötzlich ist es da, dieses unverkennbare Summen am Ohr. Mücken gehören für viele Menschen genauso zum Sommer wie Glace, Grillabende und Ferien. Doch ihre Stiche sind nicht nur lästig, sondern können je nach Situation auch unangenehme Folgen haben.

Spitalradio LuZ hat genauer hingeschaut: Wo kommen Stechmücken besonders häufig vor? Warum reagieren manche Menschen stärker auf einen Stich als andere? Und vor allem: Wie lässt sich die ganze Familie möglichst gut schützen?

Wo sich Mücken besonders wohlfühlen

Stechmücken lieben warme und feuchte Bedingungen. Besonders dort, wo sich stehendes Wasser sammelt, finden sie ideale Voraussetzungen für ihre Entwicklung. Schon kleine Wasseransammlungen in Blumentopf-Untersetzern, Regentonnen oder anderen Gefässen können genügen.

Ein Stich ist zwar meistens harmlos, kann aber starken Juckreiz verursachen. Wer der Versuchung nachgibt und kratzt, reizt die Haut zusätzlich und erhöht das Risiko, dass sich die Einstichstelle entzündet.

Auf Reisen kann Mückenschutz besonders wichtig sein

In der Schweiz sind Mückenstiche in erster Linie lästig. In tropischen und subtropischen Regionen sieht das anders aus. Dort können bestimmte Mückenarten Krankheiten wie Dengue, Chikungunya oder Zika übertragen.

Wer in entsprechende Reisegebiete unterwegs ist, sollte dem Mückenschutz deshalb besondere Aufmerksamkeit schenken und sich bereits vor der Abreise über geeignete Schutzmassnahmen informieren.

Lange Kleidung, Netze und Repellents

Ganz vermeiden lassen sich Mückenstiche kaum. Mit einigen einfachen Massnahmen kann das Risiko jedoch deutlich reduziert werden. Lange, möglichst leichte Kleidung schützt einen Teil der Haut, Fliegengitter halten die kleinen Plagegeister aus Wohn- und Schlafräumen fern und Moskitonetze können insbesondere nachts zusätzlichen Schutz bieten.

Auch geeignete Mücken-Repellents aus Drogerie oder Apotheke können helfen. Wichtig ist, ein Mittel zu wählen, das zur jeweiligen Situation und zum Alter der Personen passt.

Wenn es trotzdem juckt

Und wenn die Mücke schneller war? Dann gilt vor allem: möglichst nicht kratzen. Kühlung kann die Haut beruhigen und den Juckreiz lindern. Je nach Stärke der Reaktion können auch geeignete Mittel aus Apotheke oder Drogerie zum Einsatz kommen.

So bleibt am Ende hoffentlich vor allem eines in Erinnerung: ein schöner Sommer – und nicht der Mückenstich.

Beitrag nachhören

Wo sich Mücken besonders wohlfühlen, welche Schutzmassnahmen wirklich helfen und was nach einem Stich sinnvoll ist, erfahren Sie im Beitrag von Marco Hutschenreuther bei Spitalradio LuZ.

Den vollständigen Beitrag können Sie direkt im Anschluss an diesen Artikel nachhören.


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