Am 12. September ist Noah Parks’ Debütalbum «Spot» erschienen – eine vielschichtige Momentaufnahme eines jungen Overthinkers in seinen Mittzwanzigern, geprägt von der Suche nach Identität und echter Verbundenheit. In zehn Songs beleuchtet der aus Schaffhausen stammende und mittlerweile in Winterthur lebende Indie-Pop-Musiker Fragen und Erkenntnisse auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Dabei wechselt er zwischen mitreissenden Refrains, tanzbaren Rhythmen und warmen, nostalgischen Klangfarben.
Der Albumtitel «SPOT» trägt gleich mehrere Bedeutungen. Einerseits steht er für das ständige Ausschauhalten und die Selbstsuche in den Jahren, in denen die Songs entstanden sind. Andererseits beschreibt er den inneren Ort, den Noah in seiner Musik gefunden hat – einen Raum, in dem er ganz er selbst sein kann. Jeder Song wirft dabei ein neues Licht auf verschiedene Facetten dieser Suche. In «July» erzählt Noah von einer flüchtigen Sommerliebe, getragen von Klavier und Vocoder. «Something To Feel» bringt grosse emotionale Hooks mit sich und beschreibt die Erkenntnis, dass sich vieles nicht mehr so unbeschwert anfühlt wie in der Kindheit. «On The Other Side» erinnert daran, dass das vermeintlich grünere Gras auf der anderen Seite nur eine Frage der Perspektive ist. Das Herzstück des Albums bildet «Constellations» – ein Song über die schwierige Aufgabe, jemandem vollkommen zu vertrauen. Mit dem Bild zweier Planeten, die sich auf Distanz umkreisen, fragt er sich, was passiert, wenn sie kollidieren.
Die zehn Songs von «Spot» sind ein musikalisches Tagebuch eines Lebensabschnitts, bewusst mit offenem Ende, denn Noah Parks’ Suche nach Geschichten und Sounds ist längst nicht abgeschlossen. Mit den Vorab-Singles «Something To Feel» und «Blue Burden» konnte Noah bereits ein breites Publikum erreichen. Beide Titel liefen bei SRF 3, RTS Option Musique und weiteren Sendern in der Tagesrotation. SRF Virus kürte ihn ausserdem zum «Artist of the Week». Auch auf Spotify sorgte er für Aufmerksamkeit: Platzierungen in Playlists wie «New Music Friday Deutschland & Schweiz», «Pop Brandneu», «Indie Brandneu» sowie das Cover der «Fresh Finds GSA»-Playlist belegen sein wachsendes Standing.
Im Sommer folgten Festivalauftritte bei Luzern Live, Stars in Town, Moon & Stars, den Winterthurer Musikfestwochen und weiteren Bühnen – ein Vorgeschmack darauf, dass Noah Parks mit «SPOT» nicht nur ein Debütalbum vorlegt, sondern auch den Grundstein für eine vielversprechende Karriere.
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