Nach einem intensiven Jahr meldet sich die Zürcher Musikerin Nina Valotti mit neuer Musik zurück. Am 27. März erscheint mit «Au wänn’s weh tuet» ihre erste Single seit dem Debütalbum «Fang nomal a» und eröffnet damit das nächste Kapitel ihres künstlerischen Wegs.
Die vergangenen Monate hätten für die Künstlerin kaum dichter und ereignisreicher sein können: Rund 40 Konzerte, ausverkaufte Shows, eine Support-Tour sowie der Gewinn des Swiss Music Award in der Kategorie «SRF 3 Best Talent». Für Nina Valotti geht damit derzeit vieles auf, wovon viele Musikerinnen und Musiker träumen. Gleichzeitig bleibt ihr Blick stets nach innen gerichtet. Ihre Lieder entstehen aus Momenten der Unsicherheit, aus offenen Fragen und aus Erfahrungen, für die es nicht immer sofort eine Antwort gibt.
Genau diese Spannung trägt auch «Au wänn’s weh tuet» in sich. Der Song ist treibend, direkt und emotional und erzählt von Entscheidungen, die sich richtig anfühlen und trotzdem schmerzen. Wer kompromisslos den eigenen Weg geht — für die Kunst, für die Leidenschaft oder ganz einfach für sich selbst — verändert nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Umfeld. Beziehungen gehen auseinander, Freundschaften verschieben sich, Vertrautes fällt weg. Nina Valotti beschreibt in diesem Lied genau jenen Moment, in dem man spürt, dass die Entscheidungen, die einen retten oder weiterbringen, zugleich auch weh tun können.
Wie schon auf ihrem Debütalbum bleibt Nina Valotti dabei ihrer musikalischen Handschrift treu. Klare Mundarttexte, eine unmittelbare Stimme und eine Produktion, die den Emotionen bewusst Raum lässt, prägen auch diesen Song. Entstanden ist «Au wänn’s weh tuet» erneut in Zusammenarbeit mit Produzent Luca Burkhalter in Zürich.
Während «Fang nomal a» noch stark von der Suche nach der eigenen Stimme geprägt war, wirkt «Au wänn’s weh tuet» wie der Ausdruck einer neuen Phase: selbstbewusster, direkter und dennoch verletzlich. Der Song ist eine ehrliche Momentaufnahme über Zweifel, Freiheit und den Mut, sich selbst ein Stück näherzukommen.
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