Neue Musik ab dem 30. Juli 2018

Baba Shrimps – Hurry Hurry (Nicolas Haelg Remix)
Dass Nicolas Haelg sein Handwerk als exzellenter Remixer beherrscht, hat er mit seinen eigenen Versionen von Songs von Izzy Bizu, Sway, Blossoms, Gareth Emery oder Honne bereits bewiesen. Nach dem Erfolg seiner eigenen Singles «Fight For Your Love» und «Galaxies» hat der 29-jährige DJ und Produzent aus der Schweiz sich nun «Hurry Hurry» von Baba Shrimps geschnappt und fit für den Sommer gemacht. Denn viele dürften den Song der drei Zürcher schon aus dem letzten Winter kennen, als «Hurry Hurry» vom SRF zur offiziellen Hymne der Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang gekrönt wurde. Trotz Supportshows für David Guetta und Alan Walker und eine große Deutschland-Tour mit Alle Farben hat Nicolas Haelg die Zeit gefunden, dem Hit seiner Landsmänner ein sommerliches Update zu verpassen. «Nico hat unserem Song, den wir für die Winterolympiade in Südkorea geschrieben haben, einen ganz neuen Anstrich gegeben und den Track somit vom Winter in den Sommer geholt – vom Schnee in den Sand», freut sich Baba-Shrimps-Sänger Adi Kübler über den Remix. Tatsächlich hat Nicolas Haelg aus der Indie-Pop-Hymne einen perfekten Sommertrack mit treibenden Beats, fetten Basslines und Bläser-Background gemacht, der nicht nur Athleten ins Ziel bringt, sondern definitiv auch die Tanzflächen füllen wird.

Alvaro Soler feat. Flo Rida & Tini – La Cintura (Remix)
Es gibt wiedermal Neuigkeiten zu unserem Alvaro Soler: «La Cintura» tanzt sich um den Planeten: Die Single, in der Alvaro entwaffnend seine unzureichenden Tanzqualitäten besingt, ist auf dem besten Weg ein weltweiter Hit zu werden. Nach dem Release Ende März wirbelte der Track direkt auf #5 der Global iTunes Charts, dominiert seitdem europaweit die Airplay-Top-10, wird pro Tag über eine Million Mal bei Spotify gestreamt und meldete bereits Gold und Platin in zahlreichen europäischen Ländern, wie in der Schweiz aber auch Spanien, Italien und Finnland. Dem Charme dieser so mitreissenden internationalen Dynamik konnten sich auch Musikstars anderer Kontinente nicht entziehen: Auf der neuen Fassung von «La Cintura» sind jetzt US-Multiplatin-Rapper Flo Rida und die argentinische Schauspielerin und Sängerin TINI zu hören, deren Hauptrolle in der Telenovela «Violetta» sowie ihre Vocals für die spanische Version von «Let it Go» («Frozen») für fünf Millionen Instagram-Follower und globale Bekanntheit sorgten.

Drenchill feat. Indiiana – Hey Hey
Drenchill klingt vielleicht wie ein neuer Name, in seinem Heimatland Portugal ist er aber schon länger kein Unbekannter mehr! Dank seiner beeindruckenden DJ-Skills wechselte er schnell von seinem Schlafzimmer auf die großen Bühnen und rockte bereits große Partys wie die MTV Insomnia Party und Sensation White Portugal. Als talentierter Pianist bringt er seine musikalische Kreativität in alle seine Remixe und Produktionen ein. Seine erste Single für Sony Music ist eine Neuauflage des Dennis Ferrer Klassikers «Hey Hey», ein Sommer Smash Hit mit einem ansteckend-eingängigem Refrain, der vom ersten Moment an im Ohr bleibt. Die 19 jährige, niederländisch / kolumbianische Sängerin Indiiana macht mit ihrem kraftvollen Gesang «Hey Hey» zum Mitsing-Hit des Sommers.

Namika feat. Black M – Je ne parle pas francais
Knapp drei Jahre nach dem Gold-Album «Nador» und dem Nummer-eins-Hit «Lieblingsmensch» kommt mit «Que Walou» ein neues Namika-Album. Am 13.4. ist die Single erschienen: «Je Ne Parle Pas Français» ist ein funkensprühender interkultureller Dialog, den Namika in einer von insgesamt drei Versionen mit dem französischen Rap-Superstar Black M darbietet. Einmal war Namika im Urlaub in Marokko, dem Heimatland ihrer Eltern. Sie ging am Strand spazieren und ein ihr fremder Typ sprach sie auf Französisch an. Namika verstand kein Wort, Französisch hat sie seit der Schule nicht mehr gesprochen. Aber sie verfiel dem spielerischen Charme der Sprache, der Magie des Augenblicks und der sympathischen Ausstrahlung dieses Mannes. Also blieb sie stehen und ließ dem Moment seinen Lauf.
Für den Song, den die Frankfurter Rapperin, Sängerin und Songschreiberin aus dem Strand-Erlebnis gemacht hat, verlagert sie das Geschehene nach Paris: In der ersten «Que Walou»-Single «Je Ne Parle Pas Français» hat sich Namika in der Stadt der Liebe verlaufen. Mit einem kleinen Koffer steht sie orientierungslos auf den Champs-Élysées, da kommt ein Fremder daher und quatscht munter auf Französisch drauflos. «Je ne parle pas Français, aber bitte red’ weiter/Alles, was du so erzählst, hört sich irgendwie nice an», antwortet Namika. Dazu jubilieren die Streicher, imaginiert die Gitarre die Pariser Leichtigkeit des Seins, hüpft der Beat. Doch damit nicht genug: «Je Ne Parle Pas Français» erscheint in insgesamt drei Versionen. So haben die Namika-Stammproduzenten Beatgees einen mitreißenden Remix des Songs erstellt und in einem Duett mit dem französischen Rap-Superstar Black M dreht Namika den interkulturellen Twist des Songs kurzerhand um: Black M beginnt seinen Part auf Deutsch, «Hey Miss, ich spreche nicht Deutsch», um dann französisch weiterzurappen. Black M, der früher bei der legendären französischen Rap-Crew Sexion d’Assaut war und dem danach eine erfolgreiche Solokarriere gelungen ist, harmoniert perfekt mit Namika, mit spielerischer Leichtigkeit gelingt den beiden ein Stück gelebte Völkerverständigung. Musik ist eine universelle Sprache, und auf diese Art von Verständnis kommt es Namika an. Gefühl ist manchmal wichtiger als Logik, aus dieser Einsicht gelingt Namika mit «Je Ne Parle Pas Français» ein grandioser Pop-Moment.

Tristan Brusch – Die fetten Jahre
«Die fetten Jahre sind vorbei / Ein Mann hat so viel zu geb’n, aber nicht gelernt zu teil’n / Die fetten Jahre sind vorbei / Seine Frau steht auf und sie holt sich ihr’n Teil / Alles wird anders und ich fühl’ mich gut dabei», heisst es im Refrain seiner neuen Single. Darin feiert Tristan Brusch, nicht ohne Humor, eine Party auf den Ruinen des Patriarchats und beschwört einen «neuen, lustvollen Feminismus» herauf. Mit “Die fetten Jahre” liefert er eine treffsichere und extrem tanzbare Analyse unserer Zeit, die auf seinem überragenden, im Juni veröffentlichten Debütalbum «Das Paradies» zu finden ist.

Klan – Woran glaubst Du?
Glaube, Liebe, Hoffnung – das in Berlin beheimatete Geschwisterpaar KLAN spricht in seinen Songs die wichtigen Themen unserer Zeit an und begibt sich in seiner aktuellen Single «Woran glaubst du?» auf eigene Sinnsuche. Dabei halten sie der heutigen Gesellschaft den Spiegel vor und stellen wichtige Fragen: Was treibt uns an? Was verbindet uns? Und, «glaubst du an dich selbst?» So lautet es im Refrain des Anfang Juli erschienenen Neulings. Das in Kiev gedrehte dazugehörige Musikvideo beruht auf einer wahren Geschichte. Nachdem sie am 12.10. ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum veröffentlichen, geht es für KLAN Ende Oktober auf Tour, welche sie am 31. Oktober ins Exil nach Zürich bringt.

Anitta – Medicina
Latin-Superstar Anitta ist zurück und präsentiert ihre neue Single «Medicina», die mit feurigen Reggaeton-Beats, exotischen Dschungeltrommeln und einer guten Dosis Sinnlichkeit überzeugt – Musik als Medizin. «Ich wollte zeigen, dass Musik keine Grenzen kennt. Sie vereint Kulturen und die Leute haben Freude daran, unabhängig der jeweiligen Sprache», so die Künstlerin. Das dazugehörige Musikvideo von Harold Jimenéz zeigt tanzende Kinder aus unterschiedlichen Teilen der Welt, als Zeichen von Unschuld und Toleranz. Im September startete Anitta ihr bislang ambitioniertestes Projekt «CheckMate», dessen Ziel es ist, auf unbestimmte Zeit ein exklusives Video pro Monat herauszubringen.

Dram – Best Hugs
Nach dem internationalen Erfolg seines 2016er Debütalbums «Big Baby DRAM», der 2017 erschienenen «#1HappyHoliday»-EP sowie Kollaborationen mit Diplo («Look Back») und Chromeo («Must’ve Been»), überraschte DRAM kürzlich mit einer neuen EP. «That’s A Girls Name» umfasst drei tiefenentspannte Synthie- und Funk-Bretter, die unglaublich viel Wärme und Freundlichkeit ausstrahlen. DRAM stammt aus dem US-Bundesstaat Virginia und fand schon früh Zugang zu legendären Acts wie Al Green oder Parliament. «Meine gesamte Familie hörte diese Musik. Das war ein echter Segen», erinnert sich der 29-Jährige.

Muse – Something Human
«Something Human» nennt sich die erhebende neue MUSE-Single – ein weiterer vielversprechender Vorgeschmack auf ihr im November erscheinendes neues Album. Inhaltlich thematisiert der Track das Bedürfnis, den Reset-Knopf zu drücken und wieder in Kontakt mit unseren menschlichen Emotionen zu treten. «Das Leben ‘on the road’ kann die innere Bestie in dir erwecken. Dieser Song und das Video drehen sich darum, diese Bestie zu zähmen und eine Rückkehr zu etwas Menschlichem zu ersehnen», so Matt Bellamy, der diesmal an der akustischen Gitarre zu hören ist. Das eindrucksvoll cineastische Musikvideo unter Regie von Lance Drake («Dig Down», «Thought Contagion») ist eine gelungene Hommage an die TV-Serie «Teen Wolf».

The Chainsmokers ft. Emily Warren – Side Effects
Für die großartige Single «Side Effects» setzt das New Yorker Duo Chainsmokers auf eine bewährte Erfolgs-Konstellation: mit der US-Singer/Songwriterin Emily Warren holten sich Andrew Taggart und Alexander Pall eine Sängerin ins Studio, die bereits im vergangenen Jahr auf drei Songs ihres US-Nummer-Eins-Albums «Memories… Do Not Open» zu hören war («Don’t Say», «My Type» und «Paris»). Die bisherige Chainsmokers-Erfolgsbilanz ist mehr als beeindruckend: ihre Songs wurden mehr als zehn Milliarden (!) mal gestreamt und verzeichnen sechs Milliarden Videoviews. Dazu kommen zwei Millionen verkaufte Tickets. Im vergangenen Jahr sorgte das Duo u.a. mit der Platinhitsingle «Something Just Like This» featuring Coldplay für Furore. Wem die Musik von The Chainsmokers ein Begriff ist, weiss: absolut hitverdächtig!

Alan Walker feat. Au/Ra & Tomine Harket – Darkside
In Sachen interessante Kollaborations-Partner macht Alan Walker keiner so schnell etwas vor. Für seine neue Single «Darkside» holte sich der norwegische DJ und Produzent zwei illustre Sängerinnen ins Studio: die auf Ibiza geborene Au/Ra und die norwegische Sängerin Tomine Harket, Tochter von a-ha-Legende Morten Harket. Gemeinsam entstand der zweite Song in Alans «World Of Walker»-Trilogie, die im vergangenen Jahr mit der Single «All Falls Down» begonnen hatte. Im Zeitraum von gerade einmal drei Jahren wurde Alan Walker zu einem der meistgestreamten Künstler der Welt. Seine Songs verzeichnen mehr als zwölf Milliarden Audio- und Video-Streams, seine letzte Single «All Falls Down» featuring Noah Cyrus und Digital Farm Animals überschritt die Grenze von 500 Millionen Audio- und Video-Streams. Die Jahre 2016 und 2017 hatten Alan Walker den weltweiten Durchbruch beschert, zunächst mit dem Hit-Triple «Faded» (die im Dezember 2015 erschien), «Sing Me To Sleep» und «Alone», gefolgt von «Tired» (feat. Gavin James), «The Spectre» und «All Falls Down» (feat. Noah Cyrus and Digital Farm Animals). Seine Songserreichten in allen Erdteilen die Spitze der Charts, in den USA kletterten «Alone» und «Tired» bis auf Platz der US Dance Radio Charts. In diesem Jahr unternahm er eine ausgedehnte Tour, die im Herbst fortgesetzt wird.

Pink – Secrets
P!NK grüßt mit neuer Single von Down Under! Während der US-Superstar gerade mit ihrer «Beautiful Trauma World Tour 2018» Australien und Neuseeland aufmischt, werden die Fans im Rest der Welt mit einer neuen Hit-Auskopplung beglückt. Der Uptempo-Dance-Pop Song «Secrets» stammt wie bereits «What About Us» (Platz eins der schweizer Airplay-Charts), «Beautiful Trauma» und «Whatever You Want» vom aktuellen Millionseller «Beautiful Trauma», welches im Oktober 2017 erschien und weltweit Platz eins der Albumcharts erreichte. In den USA war der siebte Longplayer der 38-jährigen Sängerin und Songwriterin das drittmeistverkaufte Album des Jahres. «Secrets» entstammt der Zusammenarbeit mit den schwedischen Hitgaranten Max Martin (Taylor Swift, Ariana Grande), Shellback (Ellie Goulding, Justin Timberlake) und Oscar Holter (Christina Aguilera, Katy Perry). Das Video zu «Secrets» entstand unter der Regie von P!NK und Larn Poland in Northbridge, einem Vorort von Perth, im Anschluss an das vierte Konzert in der Perth Arena. In dem Clip, der im Epizentrum der Clubszene der Stadt spielt, wirkten sechs ihrer langjährigsten Tänzer mit. Im Rahmen der Australien-/Neuseeland-Tour, die 42 ausverkaufte Konzerte umfasst, tritt sie vor mehr als 600.000 Zuschauern auf. In Nordamerika konnten bereits mehr als eine Million Tickets für die Konzertreise abgesetzt werden, die im März 2019 in den USA fortgesetzt wird.
Kurz vor ihrer Abreise nach Australien erhielt P!NK die frohe Kunde, dass sie im kommenden Jahr mit einem Stern auf dem Hollywood Hall Of Fame geehrt wird. 2017 war die Sängerin für einige der spektakulärsten TV-Highlights verantwortlich, wie z.B. als sie die amerikanische Nationalhymne beim Super Bowl sang, oder mit einem berührenden Auftritt bei den 60. Grammy Awards, oder mit ihrer atemberaubenden Performance an einer Häuserwand bei den American Music Awards. Zahlreiche Magazine nahmen P!NK auf die Titelseite, darunter Cosmopolitan, Redbook Magazine und die begehrte «Beautiful Issue» des People Magazines. Seit ihrem Karrierestart im Jahr 2000 veröffentlichte P!NK sieben Studioalben und ein Greatest Hits-Album. Sie verkaufte weltweit mehr als 50 Millionen Alben, 75 Millionen Singles und 2,4 Millionen DVDs. Fünfzehn ihrer Singles erreichten die Top Ten der US Billboard Chats, darunter vier Nummer-Eins-Hits. In der Schweiz stehen bislang 14 Top-Ten-Singles und drei Nummer-Eins-Hits zu Buche. Sie wurde mit drei Grammy Awards (bei 19 Nominierungen), einem Daytime Emmy Award, drei Billboard Music Awards, sechs MTV Video Music Awards, zwei MTV Europe Award und zwei People’s Choice Awards ausgezeichnet. 2013 war sie «Billboard’s Woman of the Year». Ihre Tourneen, bei denen sie in den größten Arenen der Welt gastiert, sind regelmäßig ausverkauft.

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