Ein Leben für die Bewegung – Martin Bütikofer sagt Adieu
Ein besonderer Abschied live bei Spitalradio LuZ
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, war Martin Bütikofer ein letztes Mal als Direktor des Verkehrshaus der Schweiz live zu Gast bei Spitalradio LuZ. Im Gespräch mit Moderator Andi Balsiger gewährte er einen offenen, persönlichen und bewegenden Einblick in seine 16-jährige Amtszeit – und in die Gedanken kurz vor seinem letzten Arbeitstag.
Sein Weg an die Spitze des Verkehrshauses
Seit dem 1. Januar 2011 stand der diplomierte Wirtschafts- und Elektroingenieur an der Spitze des erfolgreichsten Museums der Schweiz. Gewählt wurde er damals vom Vorstand des Vereins Verkehrshaus unter der Leitung von Franz Steinegger als Nachfolger von Daniel Suter. Zuvor war der gebürtige Luzerner unter anderem Leiter Regionalverkehr und Mitglied der Leitung Personenverkehr bei den Schweizerische Bundesbahnen sowie Direktor der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees. Seit über 40 Jahren ist er dem Verkehrshaus eng verbunden – zuerst als begeistertes Mitglied, später im Beirat und schliesslich als Direktor. Ende Februar 2026 übergibt er die Leitung an Martin Ettlinger.
Meilensteine und bewegende Höhepunkte
Im Interview liess Martin Bütikofer tief in die vergangenen 16 Jahre blicken. Mit spürbarer Begeisterung erzählte er von Meilensteinen, die ihm besonders am Herzen liegen. So sprach er über das Planetarium, das heute zu den modernsten weltweit gehört, über das eindrücklich restaurierte Dampfschiff Rigi, das nun wieder in voller Pracht im Verkehrshaus zu sehen ist, und über die spektakuläre, werbewirksame Überführung eines REGA-Jets über den See von Alpnach bis nach Luzern – ein Moment, der schweizweit für Aufmerksamkeit sorgte und vielen bis heute in Erinnerung geblieben ist.
Herausforderungen, Verantwortung und die Zeit der Pandemie
Doch es waren nicht nur Glanzmomente Thema der Sendung. Offen sprach Bütikofer auch über die Herausforderungen der Mittelbeschaffung und die Verantwortung, ein Museum dieser Grösse finanziell auf gesunde Beine zu stellen. Besonders einschneidend war die Zeit der Covid-Pandemie, als das Verkehrshaus von einem Tag auf den anderen seine Türen schliessen musste. Diese Phase sei emotional und wirtschaftlich enorm fordernd gewesen – umso grösser sei die Dankbarkeit gegenüber Mitarbeitenden, Partnern und dem Publikum, die dem Haus die Treue gehalten hätten.
Der letzte Arbeitstag – und die Frage nach den Tränen
Auch ganz persönlich wurde es zum Schluss des Gesprächs: Martin Bütikofer erzählte, wie sein letzter Arbeitstag am kommenden Freitag ablaufen wird, welche Begegnungen ihm noch bevorstehen – und ob mit Tränen zu rechnen ist. Seine Antwort war ehrlich, warmherzig und typisch für ihn: reflektiert, dankbar und mit einem Schmunzeln.
Das Interview jetzt als Podcast nachhören
Wer die Sendung verpasst hat oder das Gespräch nochmals in Ruhe nachhören möchte, kann das vollständige Interview hier auf unserer Homepage als Podcast anhören.




