Nach dem Erfolg von «de haut», ihrem ersten französischsprachigen Titel, der die Top 50 der Schweizer Radiocharts sowie die Top 20 in der Romandie erreichte und auch in Frankreich und Belgien Aufmerksamkeit erregte, legt Maryne nun mit «si tu me demandes» nach.
Der neue Song erzählt von Beziehungen, die nie im gleichen Takt schwingen. Von Blicken, denen man ausweicht, von bewusstem Schweigen und von Antworten, die man längst kennt – und dennoch immer wieder ausspricht. Die Zeile «Si tu me demandes si je ressens quelque chose pour toi, je te dirais non, on a toujours fait comme ça» wirkt wie ein innerer Refrain. Ein Satz, den man sich selbst vorsagt, um keine Türen zu öffnen, für die man noch nicht bereit ist.
Zwischen gewählter Verletzlichkeit und emotionaler Zurückhaltung beschreibt «si tu me demandes» diesen vertrauten Schwebezustand: wenn Gefühle zu intensiv werden und man so tut, als wäre nichts. Eine Begegnung voller Klarheit – und doch ohne echtes Ankommen. Geschrieben wurde der Titel in Belgien gemeinsam mit Ben und Julien, jenem Produzenten, der bereits «de haut» mitverantwortet hat. Der Song setzt die klare künstlerische Linie fort: reduziert, direkt und diesmal mit einer noch stärkeren poppigen Note.
Lange Zeit schrieb Maryne vor allem auf Englisch. Mit Songs wie «Overthinking» oder «Coachella» machte sie international auf sich aufmerksam. Doch 2025 markierte «de haut» einen Wendepunkt. Französisch wurde zu ihrem natürlichen Ausdrucksfeld. «Si tu me demandes» ist ein weiterer Schritt hin zu ihrem ersten französischsprachigen Album «tiré d’une histoire vraie», das sich aktuell in Arbeit befindet und im Oktober 2026 erscheinen soll.
Das Projekt verspricht ein ungeschminktes Werk zu werden, begleitet von analogen Bildern, Polaroids und persönlichen Erinnerungen. Denn MARYNE wollte nie eine Rolle spielen – sie erzählt, was sie lebt und fühlt. Genau diese Ehrlichkeit macht ihre Musik so unmittelbar.
Maryne wurde in Villeneuve in der französischsprachigen Schweiz geboren und wuchs zwischen Seen und Bergen auf. Als Teenagerin träumte sie davon, professionelle Wakeboarderin zu werden, doch bald nahm die Musik den zentralen Platz in ihrem Leben ein. Heute lebt sie in Vevey und pendelt zwischen Studio, Bühne und Radio. Sie schrieb unter anderem am Song «Sister» mit, der 2019 im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest das Finale erreichte. Zudem verfasste sie «Home», die Debütsingle der Gewinnerin von The Voice Belgique, Ibe. Weitere Kooperationen verbinden sie mit renommierten DJs wie Mosimann, Damien N-Drix und Feder.
Ihre Single «Overthinking» erreichte die Top 50 der Radio-Airplays in der Schweiz, «de haut» schaffte es in die Top 50 landesweit und in die Top 20 der Romandie. Maryne ist ausserdem die Schwester des Schweizer Musikers Bastian Baker.
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