Levin – Good Love Hurts So Good (8712)

KW 23 | 1. Juni - 7. Juni 2026
Foto: Levin (Pressebild)

Mit «Good Love Hurts so Good (8712)» veröffentlicht Levin einen Song, der persönliche Erinnerungen, jugendliche Nostalgie und internationales Popgefühl miteinander verbindet. Der Titel ist von Hollywood inspiriert, führt aber nicht nach Los Angeles, sondern zurück an den Zürichsee – genauer gesagt nach Stäfa mit der Postleitzahl 8712. Dort wird aus einem Dorf plötzlich eine eigene kleine Filmkulisse, in der Kindheit, Jugend, erste Liebe und prägende Begegnungen zu grossen Erinnerungen werden.

Levin Deger wurde am 21. März 1985 geboren und ist ein Schweizer Singer-Songwriter, Multi-Instrumentalist und Musikproduzent aus Rapperswil am Zürichsee. Seine musikalische Ausbildung ist breit abgestützt: Er studierte Jazz an der Musik-Akademie Basel und schloss später das Pop-Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste ab. 2009 lebte er ein Jahr in Los Angeles und San Francisco, wo er sein Songwriting weiterentwickelte, an der L.A. Music Academy Gesang studierte und wertvolle Studioerfahrung sammelte. In dieser Zeit trat er unter anderem mit Wayne Linsey auf, dem langjährigen Pianisten von Whitney Houston. Zudem lernte er den Grammy-Gewinner Ruslan Sirota kennen, der später auf Levins Album «Between The Lights» Piano spielte.

Seit 2010 ist Levin mit verschiedenen Singles und Alben im Schweizer Radio präsent. 2015 wurde er von SRF 3 als «Best Talent» ausgezeichnet, kurz nachdem er sein Album «All In» im Zürcher Volkshaus getauft hatte. 2016 war er Teil der «SEAT Music Session» und stand dort gemeinsam mit Johannes Oerding und weiteren internationalen Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne. 2019 erhielt Levin zusammen mit dem Team des Theater Rigiblick Zürich den Prix Walo für die Bühnenproduktion «The Beatles – The White Album». Neben seiner eigenen Musik schreibt und produziert er auch Songs für nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler.

In «Good Love Hurts so Good (8712)» blickt Levin auf das Aufwachsen in Stäfa zurück. Es geht um die Menschen, mit denen man gross wird, um den ersten Kuss am Grümpi, um Sommernächte beim Schulhaus und um jene kleinen Momente, die später plötzlich viel grösser wirken, als sie damals vielleicht waren. Der Song erzählt von Freundschaften, Aufbruch, Liebe, Schmerz und vom Gefühl, dass alle, die aus demselben Ort kommen, auf ihre eigene Weise zu Legenden werden. Jeder geht seinen Weg, und doch bleibt eine gemeinsame Geschichte.

Musikalisch verbindet Levin diese Erinnerungen mit einem Sound, der cineastisch und gleichzeitig nahbar wirkt. Der Hollywood-Einfluss ist spürbar, doch die emotionale Mitte des Songs liegt klar in der Schweiz. «Willkommen in Hollywood – willkommen in 8712 Stäfa»: Dieser Gedanke fasst die besondere Spannung des Titels treffend zusammen. Levin zeigt, dass grosse Geschichten nicht nur in Metropolen entstehen, sondern auch in Dörfern, an Sportplätzen, bei Schulhäusern und in Sommernächten am See.

«Good Love Hurts so Good (8712)» ist damit ein persönlicher Pop-Song über Herkunft, Erinnerung und die bittersüsse Schönheit des Erwachsenwerdens. Levin macht aus lokalen Bildern universelle Gefühle: Nostalgie, Liebe, Schmerz und Dankbarkeit für jene Menschen und Orte, die einen geprägt haben.


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