Felix Jaehn, Cascada – Boy You Turn Me

KW 12 | 16. März - 22. März 2026
Foto: Felix Jaehn (Pressebild 2022)

Mit «Boy You Turn Me» haben Felix Jaehn und Cascada einem der bekanntesten Disco-Klassiker der Popgeschichte ein modernes Club-Update verpasst. Der Track greift die Vorlage von Diana Ross’ «Upside Down» auf und übersetzt deren Energie in eine zeitgemässe Soundästhetik zwischen Retro-Funk, Nu-House und Dance-Pop. Das Ergebnis ist ein eingängiger, hochglänzender Dance-Track, der den Geist des Originals bewahrt, aber klar auf die heutigen globalen Festival- und Club-Floors zielt. Veröffentlicht wurde die Single am 6. März 2026.

Für Felix Jaehn ist «Boy You Turn Me» ein weiterer Beleg für das besondere Gespür, bekannte Songs in zeitgenössische Pop- und Dance-Hymnen zu verwandeln. Der in Hamburg geborene DJ und Produzent wurde international vor allem durch seinen Remix von OMIs «Cheerleader» bekannt, der weltweit zum Megahit wurde und ihn schlagartig in die erste Liga der elektronischen Popmusik katapultierte. Auch mit «Ain’t Nobody (Loves Me Better)» knüpfte Felix Jaehn früh an diesen Erfolg an und etablierte sich als einer der wichtigsten deutschen Exportkünstler im internationalen Dance-Pop. Heute blickt Felix Jaehn auf über 10 Milliarden Streams sowie mehr als 200 Gold-, Platin- und Diamant-Auszeichnungen zurück.

Zu den Karriere-Highlights von Felix Jaehn zählen ausserdem Remixe und Zusammenarbeiten mit internationalen Stars wie Taylor Swift, Ariana Grande, Avicii, Sam Smith und Troye Sivan. Dazu kommen mehrere gefeierte Eigenproduktionen und wiederholte Auszeichnungen im deutschsprachigen Radioumfeld. Mit dem Album «NAGTTB+» zeigte Felix Jaehn zuletzt auch eine persönlichere, künstlerisch offenere Seite. 2024 machte Felix Jaehn zudem öffentlich, non-binär zu sein, was den eigenen künstlerischen Weg nochmals in einen neuen, selbstbestimmten Kontext stellte.

Mit Cascada ist auf «Boy You Turn Me» zugleich eine der prägendsten Stimmen des europäischen Dance-Pop zu hören. Das Projekt wurde 2004 gegründet und wurde ab 2006 mit Songs wie «Everytime We Touch», «What Hurts the Most» und «Evacuate the Dancefloor» international berühmt. Die Gruppe verkaufte weltweit rund 30 Millionen Tonträger. Frontfrau Natalie Horler gilt bis heute als eine der markantesten Sängerinnen des Genres und steht mit ihrer Stimme wie kaum eine andere für die grosse Eurodance-Ära der 2000er-Jahre.

Zu den grossen Erfolgen von Cascada gehören starke Chartplatzierungen in zahlreichen internationalen Märkten. «Everytime We Touch» erreichte unter anderem Spitzenplätze und Top-Platzierungen in Europa und den USA. Später gelang mit «Evacuate the Dancefloor» ein weiterer internationaler Grosserfolg. Cascada repräsentierte ausserdem Deutschland beim Eurovision Song Contest 2013 mit dem Titel «Glorious».

«Boy You Turn Me» lebt genau von dieser Konstellation: Felix Jaehn bringt den zeitgemässen, international anschlussfähigen Produzentenblick ein, während Cascada für Wiedererkennung, Energie und grosse Dance-Pop-Tradition steht. So entsteht kein blosses Cover, sondern ein generationsübergreifendes Re-Work, das Disco-Nostalgie, 2000er-Dance-Flair und aktuelle Club-Produktion miteinander verbindet. Der Song zeigt, wie gut sich ein ikonischer Klassiker in die Gegenwart holen lässt, wenn zwei Acts zusammentreffen, die seit Jahren für eingängige, publikumsnahe und global funktionierende Tanzmusik stehen.

Fakten zum Original von Diana Ross

«Upside Down» ist ein Song von Diana Ross aus dem Jahr 1980. Er erschien am 18. Juni 1980 als Leadsingle aus ihrem Album «Diana», das bereits am 22. Mai 1980 veröffentlicht wurde. Geschrieben und produziert wurde der Titel von Nile Rodgers und Bernard Edwards, den beiden kreativen Köpfen der Band Chic. Musikalisch verbindet der Song Disco, Funk, Pop und R&B und gilt bis heute als einer der grössten Hits aus Diana Ross’ Solokarriere.

Besonders bedeutend wurde «Upside Down» durch seinen enormen Charterfolg. In den USA erreichte der Song Platz 1 der Billboard Hot 100 und hielt sich dort vier Wochen lang an der Spitze. Auch international wurde der Titel ein grosser Erfolg und entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Disco-Klassiker.

Auch das Album «Diana», auf dem «Upside Down» enthalten ist, gilt als Meilenstein. Es war Diana Ross’ elftes Studioalbum und wurde zu ihrem meistverkauften Studioalbum überhaupt. Neben «Upside Down» brachte es mit «I’m Coming Out» einen weiteren Welthit hervor. Das Album markierte eine besonders moderne, tanzbare und stilprägende Phase in ihrer Karriere und ist bis heute eines der wichtigsten Pop- und Disco-Alben der frühen 1980er-Jahre.

Spannend ist zudem der Hintergrund der Entstehung: Nile Rodgers und Bernard Edwards wollten für Diana Ross ein Album entwickeln, das perfekt zu ihrer Ausstrahlung, ihrer Stimme und ihrer Persönlichkeit passt. Genau daraus entstand der elegante, selbstbewusste und zugleich sehr groovige Stil von «Upside Down», der den Song bis heute unverwechselbar macht.

Bis heute hat «Upside Down» nichts von seiner Wirkung verloren. Der Titel gehört zu den grossen Signature-Songs von Diana Ross, wird regelmässig in Filmen, Serien und Retro-Playlists aufgegriffen und eignet sich deshalb besonders gut für moderne Neuinterpretationen. Genau das macht auch den Reiz neuer Versionen aus: Sie greifen einen Song auf, der schon als Original Kultstatus erreicht hat.


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