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Ein Leben im Dienste der Sicherheit

Pius Segmüller war von 1998 bis 2002 der 32. Kommandant der Päpstlichen Schweizergarde und kam damit dem damaligen Papst Johannes Paul II. näher als kaum eine andere Person. Vor allem sein erstes Treffen mit dem Heiligen Vater blieb ihm ganz besonders in Erinnerung, wie er ausführlich bei Andreas Balsiger in der Sendung erzählt hat. So wurde er bei einer Ausfahrt des Papstes direkt in sein Auto gerufen und als neuer Kommandant vorgestellt. Dabei sei er so etwas von nervös gewesen, dass der Luzerner Segmüller gleich das gesamte Protokoll vergass und den Papst nicht wie vorgeschrieben begrüsste. Nach seinem Ausscheiden im Vatikan übernahm er als Kommandant die Luzerner Stadtpolizei wo er bis 2006 blieb. Danke seiner Erfahrung als Instruktionsoffizier der Schweizer Armee und den weiteren vorherigen beruflichen Stationen in seiner Laufbahn, wurde er vom damaligen FIFA-Präsidenten Josef Blatter als Sicherheitsbeauftragter des Weltfussballverbandes geholt. Bei den Wahlen 2007 wurde er für die CVP im Kanton Luzern zum Nationalrat gewählt, wo er im 2011 die Wiederwahl verpasst. Fast sein gesamtes Leben hat Pius Segmüller für die Sicherheit eingesetzt. Er wohnt auch heute noch in Luzern und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern.

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