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«Die Oper ist nicht verstaubt!»

Wie junge Künstler die Oper für junges Publikum zugänglich machen wollen
zvg

Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat die Oper ein eher verstaubtes Image. Neben der klassischen Musik ist die Oper eine der Kunstformen, die mehr auf älteres Publikum zählen kann. Dies wollen die jungen Künstlerinnen und Künstler des Vereins «Youth for Opera» nun ändern. Im Frühling 2021 wollen sie «die Zauberflöte», eine der bekanntesten Opern von Mozart, auf die Bühne bringen.

«Bei uns wird das ganze Projekt von jungen Kunstschaffenden getragen», sagt Samantha Herzog vom OK des Projekts. Von den Schauspielern, über das Orchester, bis hin zum Techniker hinter der Bühne ist das ganze Team im selben Alter. So findet das junge Publikum automatisch den Zugang zur Oper, da sie sich mit dem Geschehen auf der Bühne besser identifizieren können.

Im Interview mit den beteiligten Künstlerinnen spürt man, dass die Kulturschaffenden mit vollem Einsatz hinter dem Projekt «Youth for Opera» stehen. Die Zauberflöte bringt ihre eigenen Herausforderungen mit. Unter anderem stellte sich die Frage, wie man das Stück modern interpretieren könne. Samantha Herzog meint dazu: «Wir werden die modernen Inhalte aus der Oper herausziehen und neu inszenieren. Die ganze Geschichte soll auf der Grundlage einer Patchwork-Familie aufgebaut werden. Diese Familie verwandelt sich dann nach und nach in die Figuren der Zauberflöte».

Diese moderne Interpretation steht schon, denn die Proben sollen bereits im Januar beginnen. Die aktuelle Corona-Pandemie steht der Produktion aktuell noch im Weg. Die Verantwortlichen möchten das Stück auf jeden Fall aufführen. «Wir werden die Aufführung verschieben müssen, sollte es die aktuelle Lage nicht zulassen», sagt Magdalena Popp. Auch eine digitale Aufführung in Form eines Livestreams wäre für Youth for Opera ein Thema. Denn so kann die junge Generation auch erreicht werden: Direkt über das Internet.

Weitere Infos zum Projekt findest du hier.

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