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Das Luzerner Kantonsspital baut für die Zukunft

Die Gesellschaft und das Gesundheitswesen verändern sich. Die Bevölkerung wächst, die Ansprüche an die Medizin steigen, die verfügbaren Flächen am Luzerner Kantonsspital (LUKS) sind knapp und der wirtschaftliche Druck auf die Spitäler bleibt gross. Das LUKS stellt sich diesen Herausforderungen. Mit verschiedenen Planungs- und Bauprojekten werden zurzeit die Weichen für die Zukunft gestellt.

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) plant am Standort Luzern die Bauten der Zukunft. In  den vergangenen Monaten wurde mit einem Testplanverfahren die bauliche Gesamtstrategie für das östliche Spitalareal erarbeitet. Diese sieht in einem ersten Schritt den Neubau Kinderspital / Frauenklinik vor.

Ein Spital ist nie fertig gebaut – insbesondere am Standort Luzern mit zahlreichen Gebäuden unterschiedlichen Alters und Zustands. Mehrere Gebäude sind am Ende ihres Lebenszyklus angelangt und müssen demnächst erneuert werden. Die räumlichen Strukturen entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen eines modernen Spitalbetriebs. Totalsanierungen bei laufendem Betrieb sind schwer umsetzbar, belastend und teuer. Aus diesem Grund sind Neubauten Sanierungen vorzuziehen. Die bestehende Infrastruktur bietet heute keine freien Flächen mehr. Darüber hinaus ist das Areal weitläufig und die Wege sind lang. Durch ein Näherrücken der Bauten können Freiflächen geschaffen, betriebliche Abläufe vereinfacht und die Orientierung für Patienten und Besucher verbessert werden.

Der nun vorliegende Entwicklungsplan setzt die Leitplanken für die bauliche Entwicklung am Standort Luzern in den nächsten 30 Jahren. Er ermöglicht das Bauen in Phasen und hält für die nächste Entwicklungsphase immer ein Baufeld frei – auch für die nächste Generation. Gleichzeitig dient er als Entscheidungsgrundlage, wie die kurz- und mittelfristigen baulichen Massnahmen umzusetzen sind. Dies stellt sicher, dass die längerfristige Entwicklung des Areals nicht behindert und die notwendige Flexibilität für künftige Veränderungen nicht gefährdet wird. Der Entwicklungsplan besteht aus vier Baufeldern, die in drei Phasen entwickelt werden können. Jede Phase muss in sich betrieblich und qualitativ funktionieren. Dieses Vorgehen ermöglicht ein Bauen in Etappen. Die erste Phase soll bis 2026 abgeschlossen sein, sie fokussiert auf den Neubau Kinderspital / Frauenklinik.

Grund für den Neubau ist, dass das 1971 erbaute Kinderspital veraltet ist und Platzmangel herrscht. Um die Anerkennung des Perinatalzentrums (Geburtshilfe, Neonatologie und Neugeborenen- Intensivstation) zu sichern, wird die Frauenklinik direkt an das Kinderspital angebaut. Diese räumliche Anbindung ist Voraussetzung für den Erhalt der Zertifizierung des Perinatalzentrums und damit der Versorgungsqualität in der Region. Das Gebäude der heutigen Frauenklinik wird bei der Fertigstellung des Neubaus rund 25-jährig und sanierungsbedürftig sein. Nach der Sanierung des leeren Gebäudes kann das LUKS die Infrastruktur aufgrund der Raumknappheit auf dem Areal optimal weiternutzen.


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